Betrachte zuerst die langen Ohren und die Haltung deines Hasen. Zeigt er auf ein Ei, trägt er einen Korb oder versteckt er sich selbst? Die Handlung wird deutlicher, wenn Hände beziehungsweise Pfoten und Gegenstände verschiedene Farben bekommen. Bei einem braunen Hasen kannst du Bauch und Schnauze etwas heller lassen. Ein Schal oder eine Schleife gibt der Fantasiefigur ein persönliches Merkmal. Den Korb färbst du zum Beispiel in warmem Ocker und die Eier in klaren Kontrasten. Lass zwischen den Mustern ruhige Flächen stehen. Einige Grasbüschel am Boden verbinden die Figur mit ihrer Umgebung, ohne dass du einen ganzen Garten bis in jede Ecke zeichnen musst.
Der Osterhase ist eine Figur aus dem Osterbrauchtum. Früher erzählten Menschen regional auch von anderen Eierbringern, etwa einem Fuchs oder einem Hahn. Ein echter Hase legt natürlich keine Eier: Hasen sind Säugetiere. Feldhasen ruhen in flachen Bodenmulden, den Sassen, und ihre Jungen kommen bereits mit Fell und offenen Augen zur Welt. Für dein Motiv kannst du diesen Unterschied sichtbar machen. Zeichne auf einem Zusatzblatt einen Feldhasen im Gras und daneben deine erfundene Osterfigur mit Pinsel und Korb. Vergleiche die gemeinsamen Körpermerkmale und die fantasievollen Gegenstände. So entsteht eine kleine Entdeckungsseite, auf der Natur und Ostererzählung jeweils ihren eigenen Platz haben.
Achte vor dem A4-Ausdruck auf die Ohrspitzen und den Henkel des Korbes. Mit feinen Stiften kannst du Augen, Schnurrhaare und Eiermuster gut ausarbeiten. Eine größere Fellfläche wirkt mit zwei ähnlichen Brauntönen lebendig. Für eine kleine Bildergeschichte legst du drei Stationen fest: Eier bemalen, in den Korb legen und ein Versteck suchen. Wiederhole Fellfarbe und Schleife auf allen Blättern. Ein gepunkteter Weg auf einer eigenen kleinen Gartenkarte verbindet die Stationen. Du kannst einem Ei ein besonderes Zeichen geben und es auf jedem Bild verstecken. Wer die Zeichnungen später ansieht, darf nach diesem Ei suchen und die Reihenfolge der kleinen Geschichte selbst herausfinden.
Der Feldhase ist ein echtes Tier. Der Osterhase ist eine Brauchtumsfigur, die auf Bildern oft Eier trägt oder bemalt. Für die Zeichnung kann er Merkmale eines Hasen übernehmen.
Braun, Grau und Creme passen zu einer naturnahen Gestaltung. Für deine Fantasiefigur darfst du auch bunte Akzente oder eine ganz eigene Fellfarbe wählen.
Lass einen Teil des Eis hinter einem Grasbüschel oder Korbrand verschwinden. Ein Stück seines Musters sollte sichtbar bleiben, damit andere es noch entdecken können.
Mit Ostereier Ausmalbilder bekommt dein Hase ganz unterschiedliche Muster zum Verstecken. Die Ostern Ausmalbilder ergänzen eine Gartenszene; Weihnachtsmann Ausmalbilder zeigen eine andere Geschenkefigur mit eigenen Aufgaben und Erkennungszeichen.
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