Die Schnauze, die Ohren und ein geschwungener Schwanz reichen oft schon aus, um eine Katze zu erkennen. Schnurrhaare helfen ihr beim Tasten; auf der Malvorlage können sie als feine Linien stehen bleiben. Katzen können ihre Krallen einziehen, sodass sie in einer ruhigen Pfotenszene nicht deutlich hervortreten müssen. Eine seitlich sitzende Katze bietet große Flächen für Fellfarben. Beim Kopfporträt bekommen Augen, Nase und Ohrinnenseiten mehr Aufmerksamkeit. Setze dort kleine Farbakzente und lass um die Schnurrhaare genügend ruhigen Platz.
Hauskatzen wechseln zwischen Aktivität und langen Ruhephasen. Ein zusammengerolltes Tier auf einem Kissen ergibt daher eine andere Malaufgabe als eine Katze beim Strecken. Zeichne bei einem Schlafmotiv die Deckenfalten sanft, damit die runde Körperform im Mittelpunkt bleibt. Für eine aktive Szene kann die Katze auf einer Plattform ihres Kratzbaums stehen und zum Fenster blicken. Ein Blatt Papier neben dem Motiv hilft beim Entwerfen weiterer Haltungen. Überlege, welche Richtung der Rücken nimmt und wo die Pfoten den Untergrund berühren, bevor du den Hintergrund füllst.
Katzenfell kommt in vielen Farben und Mustern vor. Bei einer getigerten Katze kannst du zuerst eine helle Grundfarbe auftragen und dann dunklere Streifen ergänzen. Für Flecken eignen sich unregelmäßige Formen statt eines gleichmäßigen Punktrasters. Eine schwarze Katze wird mit grauen Lichtstellen erkennbarer, während bei weißem Fell wenige Schatten genügen. Lange Haare lassen sich mit kurzen Strichgruppen andeuten. Male das Muster so, dass es den Körperformen folgt: Streifen am Bein können anders verlaufen als am Rücken. Ein ruhiger Hintergrund hält auch eine bunte Fellzeichnung übersichtlich.
Wähle ein kostenloses Katzen-PDF und drucke es auf A4-Papier. Für die Schnurrhaare und Augenränder ist ein fein gespitzter Buntstift praktisch. Große Fellflächen kannst du sanft schichten oder mit kräftigeren Stiften füllen. Wenn du dasselbe Motiv zweimal druckst, probiere einmal getigertes und einmal einfarbiges Fell. Lege die beiden Katzen nebeneinander und vergleiche ihre Wirkung. Für eine kleine Galerie kannst du zusätzlich einen Schlafplatz, eine Fensterbank und einen Kratzbaum gestalten. Wiederhole bei derselben Katze bestimmte Abzeichen, damit deine Bilder als zusammengehörige Geschichte erkennbar bleiben.
Leichte graue Schatten und ein farbiges Kissen betonen die Körperform. Die hellsten Fellbereiche können dabei weiß bleiben.
Nutze einen feinen Stift und zeichne wenige klare Linien. Ein ruhiger Hintergrund verhindert, dass die Schnurrhaare zwischen Mustern verschwinden.
Eine sitzende Katze mit großer Körperfläche und wenig Hintergrund eignet sich gut. Ein detailreiches Gesicht fordert mehr Sorgfalt an Augen und Nase.
Für weitere Fellzeichnungen bieten sich Hunde Ausmalbilder an. Die langen Körper auf Frettchen Ausmalbilder und die Ohren auf Kaninchen Ausmalbilder liefern andere Formen; male jedes Haustier in einer eigenen Szene.
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