Viele Hausschafe tragen dichtes Wollfell, doch die Rassen unterscheiden sich: Es gibt auch Haarschafe. Für ein typisches Wollschaf kannst du die Außenlinie mit kleinen Bögen hervorheben und im Inneren nur wenige Locken ergänzen. So bleibt der Körper als große Form erkennbar. Die Beine, Ohren und die schmale Schnauze dürfen glatter wirken. Eine Vorlage mit einem einzelnen Tier eignet sich gut, um den Unterschied zwischen Fell und Gesicht auszuprobieren.
Schafe leben gern in Gruppen. Ein Muttertier mit Lamm erzählt deshalb eine andere Geschichte als ein einzelnes Schaf vor einem neutralen Hintergrund. Lämmer können schon kurz nach der Geburt stehen und bei der Mutter trinken. Im Bild zeigen kleinere Beine und ein kleinerer Körper den Altersunterschied. Bei einer Herde kannst du einige Tiere weiter hinten platzieren: Ihre Umrisse werden kleiner und brauchen weniger Fellstriche, damit die Szene nicht unruhig aussieht.
Weißes Fell muss beim Ausmalen nicht ganz leer bleiben. Hellgraue Schatten unter den Wollbögen und eine cremefarbene Lichtseite geben dem Körper Volumen. Für ein dunkles Schaf helfen sanfte Braun- oder Graustufen, damit Augen und Schnauze noch zu erkennen sind. Hörner hängen von Rasse und Geschlecht ab; übernimm sie deshalb so, wie deine Vorlage sie zeigt. Eine farbige Blumenwiese setzt einen schönen Gegensatz zum ruhigen Fell und macht den Hintergrund abwechslungsreich.
Öffne die kostenlose Schafe-Malvorlage und drucke sie auf A4-Papier. Buntstifte sind praktisch für leichte Schattierungen im hellen Fell. Mit Filzstiften lassen sich Wiese, Himmel oder dunklere Tiere kräftiger färben. Entscheide zuerst, wo die Sonne steht, und setze die Schatten anschließend auf die passende Seite. Ein zweiter Ausdruck bietet Gelegenheit, dieselbe Herde mit weißen und mit dunklen Schafen zu vergleichen. Achte dabei darauf, dass die Konturen weiterhin sichtbar bleiben.
Wenn mehrere Kinder malen, kann jedes ein Schaf anders gestalten. Legt die Bilder zusammen und zeichnet eine gemeinsame Weide auf einem großen Blatt. Breite grüne Flächen verbinden die Motive, während kleine Blumen jedem Tier einen eigenen Platz geben. Du kannst außerdem eine Nahaufnahme der Wollstruktur neben die ganze Herde legen. Vergleiche kurze Fellstriche mit lockigen Bögen: Schon die Strichrichtung verändert, ob das Fell weich, dicht oder eher glatt wirkt.
Mit hellen Grautönen oder Creme kannst du Schatten setzen. Die Wiese und der Himmel geben dem weißen Tier zusätzlich einen Rahmen.
Ein einzelnes Schaf mit wenigen Wollbögen und breiter Wiese lässt viel Platz zum Malen. Eine Herde verlangt mehr Geduld.
Nein. Die Hornmerkmale unterscheiden sich nach Rasse und Geschlecht. Gestalte dein Motiv passend zur erkennbaren Tierform.
Vergleiche Wollformen mit dem Fell auf Ziegen Ausmalbilder und Alpakas Ausmalbilder. Für eine größere Weidenszene kommen Kühe Ausmalbilder dazu; achte darauf, die Tiere in unterschiedlichen Größen darzustellen.
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